Skikursfahrt 2026
Auch im Jahr 2026 hatten wieder 30 Schüler die Möglichkeit, für 7 Tage (10.–16.01.2026) die Schule zu vergessen und sich voll und ganz dem Skifahren hinzugeben. Es konnte sowohl in der Anfängergruppe das Skifahren erlernt als auch in der Gruppe der Fortgeschrittenen und Profis das Können unter Beweis gestellt werden.
Zunächst möchte ich noch Herrn Pattke, Frau Beilecke, Herrn Wilczek, Frau Bürger und Herrn Heinze, den begleitenden Lehrern, für ihre hervorragende Organisation und Durchführung dieser Ski-Erlebnisreise danken. Sie sorgten stets für lachende und vor allem zufriedene Gesichter.
Auf nach Bella Italia!
Der erste Tag der Skikursfahrt stand ganz im Zeichen von Tief ,,Elli'', welches mit ihren weißen Flocken und der gefrierenden Kälte allen Teilnehmern bereits einen Vorgeschmack auf das verschneite Südtirol bescherte. So kam es, dass der Bus mit etwas Verspätung in Leipzig anrollte. Trotzdem ließ man sich die Vorfreude auf herrliche Skitage und ganz viel Action nicht nehmen und gemeinsam mit Frau Bürger und Herrn Heinze fuhren sowohl die Skifreunde als auch die, die es in den Anfängergruppen werden wollten kurz vor 10 Uhr los Richtung ,,Alto Adige'', wie Südtirol von den Italienern genannt wird. Während der Fahrt vertrieb man sich die Zeit mit Musik, Spiel, Filmen und guten Gesprächen. Der Bus manövrierte uns souverän mit drei Pausen durch Sachsen, Sachsen-Anhalt,Thüringen, Bayern und durch unser Nachbarland Österreich. Als die Skikursfahrer die ersten Südtiroler Berge sahen, wussten sie: Es ist nicht mehr weit bis nach Bella Italia! Nach circa 12 Stunden Fahrt durch Schnee und Gebirge kamen wir an unserem Zielort an: Der wunderschön gelegenen Pension Langwieserhof in Meransen.
Zunächst wurden alle von Gastgeber Andreas Peintner begrüßt, der uns sein Reich auf 1414 Metern Höhe erst einmal vorstellte. Gemeinsam mit seiner Frau Michaela bewirtete er uns die komplette Skikursfahrt lang. Zum Abendessen gab es am Anreisetag leckere Pasta mit Ragout und als Dessert ein Eis als Erfrischung. Am ersten gemeinsamen Abend haben die begleitenden Lehrer uns das Skigebiet vorgestellt und alles, was es für unvergessliche Skierlebnisse zu beachten gilt. Außerdem wurden die Gruppen eingeteilt.
Endlich Skifahren!
Tag Nummer zwei hieß für uns: Endlich Skifahren! Nach einem schmackhaften Frühstück mit lokalen Spezialitäten wie dem Südtiroler Schinken oder Mortadella machten sich alle auf ins Tal, um sich für das Ski-Abenteuer die richtige Ausrüstung zu besorgen. Einige hatten ihren eigenen Helm mitgebracht, andere sogar eigene Skier. Alle anderen waren im örtlichen Skiverleih bestens aufgehoben und wurden für die fünf Skitage mit allem versorgt, was es fürs Skifahren braucht: Skier, Helme, Skischuhe und Stöcke. Als alle perfekt ausgestattet waren, fuhren die zwei Fortgeschrittenen- bzw. Profigruppen sowie die zwei Anfängergruppen mit der Gondel hoch auf den Gitschberg, wo der erste Skitag voll ausgekostet wurde.
Am zweiten Skitag frühstückten wir etwas eher, um nicht im Skiverleih anstehen zu müssen, da eine andere Schulklasse angemeldet war. Nach einem tollen Skitag und vielen neuen Erkenntnissen aßen wir zu Abend und einige trafen sich, um noch etwas den Abend ausklingen zu lassen.
Besuch in der Therme und im Spezialitäten-Markt
Der dritte Skitag hieß für uns alle: Bergfest! Das bedeutet, der Skitag ging nicht wie sonst bis 15 Uhr, sondern nur bis 13 Uhr und den Rest des Tages bekamen wir zur freien Verfügung. Die Möglichkeiten waren vielfältig. Die meisten Skikursfahrer besuchten die unweit der Pension gelegene Therme ,,Alpinpool'' in Meransen mit ihrem einladenden Angebot zum Relaxen und Ausspannen. Mit der Almencard, die alle Teilnehmer vor der Reise auf ihr Handy bekamen, war der Eintritt mit nur drei Euro unschlagbar günstig. Andere entschieden sich für einen Besuch im Fischschnaller-Markt mit seinen lokalen Spezialitäten. Am Ende des Tages hielten die Lehrer noch eine Überraschung für uns bereit: Einen echten Höhepunkt zum Bergfest. Nur so viel: Es musste sich im wahrsten Sinne des Wortes warm angezogen werden!
Skitag Nummer vier zeichnete sich dadurch aus, dass die Sonne für ganze sieben Stunden lang hinter den Dolomiten hervorkam und alle sie genießen konnten. Es zeigte sich, dass die Anfänger bereits voll in ihrem Element waren und die Berge hinunterfuhren wie die ganz Großen.
Ski heil! beim Slalom-Rennen
Der letzte Skitag stand bevor. An diesem Tag hatten die Anfängergruppen die Möglichkeit, sich mit den Fortgeschrittenen und Profis zu vermischen und sich ein paar Tipps und Tricks abzuschauen. Das Highlight des Tages war allerdings das große Slalom-Rennen. Bei diesem zeigte sich, dass es dabei keinen Unterschied machte, ob man Profi, Fortgeschrittener oder Anfänger war. Geehrt wurden am Ende alle Gruppen einzeln, sodass sich auch Zoe Maffeis aus der Anfängergruppe über den ersten Platz freuen konnte. Außerdem holte sich Matthes Degusan aus der Fortgeschrittenen-Gruppe den ersten Platz auf dem Siegertreppchen.
Am Abend gab es dann nach dem letzten kulinarischen Highlight der Peintners von jedem Tisch ein eigenes Kulturprogramm. Der Lehrertisch begann. Herr Pattke, Herr Wilczek und Herr Heinze verkleideten sich als Skigötter und führten bei ausgewählten Skikursfahrern Taufen durch. Herr Pattke als Skigott Uller taufte unter anderem Alexandra Feller als das ,,Schneckchen vom Gitsch'', Valentino Theurich wurde zum ,,letzten Ritter vom Gitsch'' und man taufte Jonas Weser zum ,,Tiefflieger vom Gitsch''. Herzlichen Glückwunsch dazu! Die Schülertische steuerten ein Ski-Kahoot, ein Musikquiz, das Spiel ,,Stadt, Land, Ski'' und einen Film mit den lustigsten Momenten der Skikursfahrt 2026 bei.
Unvergessliche Erfahrung
Diese Skikursfahrt bleibt bei allen Teilnehmern, ob Lehrer oder Schüler, unvergessen und noch sehr lange in guter Erinnerung. Die Lehrer haben sich richtig ins Zeug gelegt, um uns allen einen wunderschönen Aufenthalt zu bescheren und die Kenntnisse des Skisports an ihre Schüler weiterzugeben. Außerdem hatten sie stets ein offenes Ohr für alle. Wir sagen: Auf Wiedersehen, herrliche Dolomitenwelt und hoffentlich bis bald!
Nicos Schlieder, Jahrgangsstufe 12